Junio 24, 2007

Die G(e)nome von Zürich

Internationale Organisationen verlangen Kontrollen für die Synthetische Biologie

Synthetische Biologie beinhaltet die künstliche – oder eben synthetische – Herstellung von Genen, Lebewesen oder Teilen davon. Es ist ein neues Feld extremer Gentechnik.  

Vom 24. bis 26. Juni 2007 fand an der ETH Zürich der dritte weltweite Kongress zur Synthetischen Biologie statt. Schweizerische und internationale Organisationen fordern die Regierungen zu schnellem Handeln auf, um diese neue und potentiell gefährliche Technologie zu regulieren und zu kontrollieren.

Heute gibt es weltweit etwa 12 Syn-Bio Konzerne. Zudem stellen beinahe 100 Firmen synthetische DNA und Gene für den industriellen Gebrauch her. Erste durch synthetische Biologie hergestellte Produkte sind bereits auf dem Markt (z.B. ein Textil-Faserstoff von DuPont) und Experten befürchten, dass bestimmte Viren wie Pocken- oder Ebola-Viren nun leicht als Biowaffen konstruiert werden können.

 

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